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Korrektur-Haar­transplantation

Sie sind mit dem Aussehen einer früheren Haartransplantation nicht zufrieden? Wir erklären offen, welche Korrekturen wir in Betracht ziehen, wovon sie abhängen und wo ihre Grenzen liegen.

Was ist eine Korrektur-Haartransplantation?

Eine Revision, also eine Haartransplantation zur Korrektur, planen wir, um das Aussehen einer früheren Transplantation zu verbessern. Die Grafts entnehmen wir wie bei unseren anderen Transplantationen einzeln nach der FUE-Methode aus dem Spenderbereich. Der eigentliche Unterschied liegt in der Planung: Wir berücksichtigen die vorhandenen Grafts, die Narben des früheren Eingriffs und das im Spenderbereich verbliebene Haar.

Der Bedarf an einer Korrektur entsteht nicht immer durch ein Problem bei der früheren Transplantation. Manchmal bleiben die transplantierten Haare erhalten, während Ihre eigenen Haare dahinter weiter ausdünnen, sodass der vordere Haaransatz isoliert wirkt.

Welche Probleme beurteilen wir?

  • Unnatürlich wirkender Haaransatz: eine zu gerade, zu tief liegende oder nicht zu Ihren Gesichtszügen passende Linie; Grafts in der vorderen Reihe, die dick und büschelartig wirken.
  • Licht gebliebene Bereiche: eine Transplantation, die nicht die erwartete Dichte erreicht hat oder ungleichmäßig verteilt ist.
  • Unpassender Winkel und unpassende Wuchsrichtung: transplantierte Haare, die gegen die natürliche Wuchsrichtung Ihrer eigenen Haare oder senkrecht aus der Haut wachsen.
  • Lichte Stellen oder Narben im Spenderbereich: ein Spenderbereich, der durch die Entnahme zu vieler Grafts licht geworden ist, oder eine verbreiterte Streifennarbe von einer früheren Transplantation.
  • Fortschreitender Haarausfall: neue lichte Bereiche, die mit der Zeit hinter dem transplantierten Bereich oder um ihn herum entstehen.

Mehrere dieser Probleme können auch gleichzeitig auftreten. Bei der Untersuchung legen wir gemeinsam fest, welches für Sie Vorrang hat.

Entscheidend: das verbliebene Haar im Spenderbereich

Was wir bei einer Korrektur tun können, hängt weitgehend vom verbliebenen Haar in Ihrem Spenderbereich ab. Wurden bei der früheren Transplantation zu viele Grafts entnommen oder gibt es dort Narben, stehen uns möglicherweise nur begrenzt Grafts zur Verfügung; den Korrekturplan richten wir nach dieser Grenze aus.

Bei der Untersuchung sehen wir uns Ihren Spenderbereich genau an und beurteilen, wie viele Grafts entnommen werden können, ohne ihn weiter auszudünnen, und für welche Korrekturen das ausreichen kann. Hält Ihr Haarausfall an, berücksichtigen wir auch Grafts, die später nötig sein könnten; manchmal empfehlen wir vor der Transplantation eine medizinische Behandlung.

Wie planen wir die Korrektur?

Jede Korrektur braucht ihren eigenen Plan. Wir sehen uns die frühere Transplantation, Ihren Haaransatz und Ihren Spenderbereich gemeinsam an und prüfen folgende Möglichkeiten:

  • Die Dichte erhöhen, indem wir in licht gebliebene Bereiche und zwischen die früheren Grafts neue Grafts einsetzen
  • Einen weicheren Übergang schaffen, indem wir vor einen hart wirkenden Haaransatz und zwischen die Grafts feine Einzelhaar-Grafts setzen
  • Grafts mit unpassender Lage oder unpassendem Winkel entfernen und an einer geeigneteren Stelle erneut einsetzen
  • Eine Narbe im Spenderbereich weniger auffällig machen, indem wir Grafts in die Narbe oder um sie herum einsetzen

Liegt der Haaransatz zu tief, lässt sich das durch zusätzliche Grafts nicht korrigieren; in solchen Fällen sprechen wir mit Ihnen darüber, einen Teil der vorderen Grafts zu entfernen und, wenn möglich, an anderer Stelle erneut einzusetzen. Die Transplantation in Narbengewebe erklären wir gesondert auf der Seite zur Haartransplantation in Narben.

Plan in mehreren Schritten

Manche Korrekturen lassen sich nicht in einer Sitzung abschließen. Zuerst gehen wir das Problem an, dem wir bei der Untersuchung Vorrang gegeben haben; nachdem wir Ihre Heilung und das Wachstum der neuen Haare gesehen haben, entscheiden wir gemeinsam über den nächsten Schritt. Wie lange zwischen den Sitzungen gewartet wird, ist individuell verschieden.

Realistische Erwartungen und Grenzen

Bei einer Revision ist nicht immer eine vollständige Korrektur möglich. Das verbliebene Haar im Spenderbereich, die Narben der früheren Transplantation und der Zustand der Grafts bestimmen, wie weit wir das Aussehen verbessern können; manchmal können wir nur eine teilweise Korrektur anstreben. Das sagen wir Ihnen bei der Untersuchung offen.

  • Narbengewebe von der früheren Transplantation kann das Anwachsen der neuen Grafts beeinträchtigen; deshalb kann das Haarwachstum weniger vorhersehbar sein als bei einer ersten Transplantation.
  • Möglicherweise wachsen nicht alle entfernten und erneut eingesetzten Grafts an ihrer neuen Stelle an; an den Stellen, an denen sie entfernt wurden, können kleine Narben bleiben.
  • Auch im Spenderbereich, aus dem wir die neuen Grafts entnehmen, bleiben kleine, punktförmige Narben.
  • Eine Transplantation verhindert nicht, dass Ihre eigenen Haare ausfallen; schreitet der Haarausfall fort, können um den transplantierten Bereich mit der Zeit erneut lichte Stellen entstehen.

Ablauf und Zeit nach dem Eingriff

Der Ablauf umfasst Vorgespräch, Untersuchung und Planung, Behandlungstag und Nachsorge. Wenn Sie Informationen zu Ihrer früheren Transplantation haben (Datum des Eingriffs, angewandte Methode, Behandlungsbericht oder Fotos aus dieser Zeit), bringen Sie diese bitte zur Untersuchung mit; diese Informationen erleichtern die Planung.

Bevor wir eine Korrektur planen, warten wir in der Regel, bis das Ergebnis der früheren Transplantation erkennbar ist; bis transplantierte Haare wachsen, vergehen Monate. Wann wir beginnen können, legen wir bei der Untersuchung gemeinsam fest.

Unter örtlicher Betäubung entnehmen wir die Grafts und setzen sie ein. In den ersten Tagen können Rötungen, leichte Schwellungen oder Krusten auftreten. In den Wochen nach dem Eingriff kann ein Teil der neu transplantierten Haare oder der umliegenden Haare vorübergehend ausfallen; das nennt man Schockhaarausfall. Wann und in welchem Ausmaß er auftritt, ist individuell verschieden. Auch Haare aus der früheren Transplantation können davon betroffen sein; ein Teil der umliegenden Haare, die bereits dünner geworden waren, wächst jedoch möglicherweise nicht nach.

Auch nach einer Korrektur vergehen Monate, bis neue Haare wachsen; wann das Ergebnis erkennbar wird, ist von Person zu Person verschieden. Ihren Fortschritt beurteilen wir gemeinsam in den Nachsorgegesprächen.

Für Haarwäsche, Schlafen und die Rückkehr in den Alltag erhalten Sie von uns schriftliche Pflegehinweise; richten Sie sich immer nach diesen Hinweisen und nicht nach den allgemeinen Informationen auf dieser Seite.

Mehr zur Nachsorge nach der Haartransplantation

Häufige Fragen

Können Sie eine Haartransplantation korrigieren, die in einer anderen Klinik durchgeführt wurde?

Wir können sie beurteilen. Entscheidend ist nicht, wo die frühere Transplantation durchgeführt wurde, sondern die heutige Situation: das verbliebene Haar in Ihrem Spenderbereich, die vorhandenen Grafts und gegebenenfalls Narben. Was sich in welchem Ausmaß korrigieren lässt, klärt sich bei der Untersuchung.

Wie viel Zeit muss seit der früheren Transplantation vergangen sein?

In der Regel muss man abwarten, bis das Ergebnis der früheren Transplantation erkennbar ist; bis transplantierte Haare wachsen, vergehen Monate. Da diese Zeit von Person zu Person verschieden ist, legen wir bei der Untersuchung gemeinsam fest, wann wir beginnen können.

Ist eine Korrektur in einer Sitzung abgeschlossen?

Nicht immer. Manche Korrekturen planen wir in mehreren Schritten: Nachdem wir das Ergebnis der ersten Sitzung gesehen haben, entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen über den nächsten Schritt. Die Zeit zwischen den Sitzungen ist von Person zu Person verschieden.

Mein Haaransatz liegt zu tief. Was lässt sich tun?

In diesem Fall lässt sich der Haaransatz durch zusätzliche Grafts nicht korrigieren. Wir sprechen dann mit Ihnen darüber, einen Teil der vorderen Grafts zu entfernen und, wenn möglich, an anderer Stelle erneut einzusetzen; an den Entnahmestellen können kleine Narben bleiben. Welcher Weg möglich ist, legen wir bei der Untersuchung fest.

Können in eine Narbe in meinem Spenderbereich Haare transplantiert werden?

In manchen Fällen ja. Wir können prüfen, ob sich die Narbe weniger auffällig machen lässt, indem wir Grafts in die Narbe oder um sie herum einsetzen. Nicht jede Narbe ist dafür geeignet; den Zustand der Narbe und das verbliebene Haar in Ihrem Spenderbereich beurteilen wir bei der Untersuchung.

Ist eine Korrektur möglich, wenn in meinem Spenderbereich nur noch wenig Haar vorhanden ist?

Das hängt davon ab, wie viel Haar noch vorhanden ist und wie es verteilt ist. Sind die Grafts begrenzt, geben wir dem Problem Vorrang, das wir bei der Untersuchung gemeinsam festgelegt haben; in manchen Fällen empfehlen wir keine Transplantation, um den Spenderbereich nicht weiter auszudünnen. Was für Sie möglich ist, klärt sich bei der Untersuchung.

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Hinterlassen Sie Ihren Namen und Ihre Telefonnummer; wir melden uns telefonisch oder per WhatsApp bei Ihnen. In diesem Formular fragen wir weder Gesundheitsdaten noch Fotos ab.

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  1. Wir melden uns telefonisch oder per WhatsApp und vereinbaren mit Ihnen einen passenden Termin für das Vorgespräch.
  2. Im Vorgespräch hören wir uns Ihre Erwartungen an und erklären Ihnen den Eingriff und den Ablauf. Falls Fotos nötig sind, sagen wir Ihnen gesondert, wie Sie sie teilen können.
  3. Ob ein Eingriff für Sie geeignet ist, wird bei der ärztlichen Untersuchung entschieden. Kosten und Termine besprechen wir nach der Planung.

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